« Man würde an Bilder denken.  Das sind fotos...

 Steve Drevet und Romaric Mandelblat sind Meister dieser Kunst, diesen

unschlüssigen Augenblick festzuhalten und mit der Realität zu spielen . » 

  Catherine Betty, Chefredakteur Terres Catalanes

Der  unentschiedene Aubenblick

« Wir schaffen unseren Bilder wie Maler - ohne Überarbeitung durch software oder digitale Bearbeitung. »

Unsere Fotografien sind inspiriert von den großen Meistern der Malerei – klassisch gesehen von der Renaissance bis hin zur experimentellen Malerei der Moderne.

Unsere Absicht ist es, den Zuschauer in einen Zustand  der Verwir-  rung zwischen Malerei und Fotografie zu bringen.

Wir suchen das Zögern des Blickes des Zuschauers, das Pendeln zwischen zwei Welten, nicht wissend, was er anschaut und ergriffen von seiner emo- tionalen Verwirrung

Im Studio, hinter dem Fotoapparat, fangen wir das Bild ein - in dem Moment  ,   in   dem   wir   selbst   in   diese  Vewirrung   eingebunden   sind, im Gleichgewicht zwischen Malerei und Fotografie

Diesen Augenblick des Zögerns haben wir « l’instant indécis » ( der unentschiedene, unschlüssige Augenblick) genannt, ein umgekehrtes Wort- spiel des Konzepts von Henri Cartier-Bresson « der entschiedene Augen- blick ».

 

Unsere   Arbeit   stützt   sich   auf   den    Respekt    bestimmter    Re-  geln  alter  und   moderner   Meister  der  Malerei  .  Obwohl  es  bezüglich  der zeitgenössischen Malerei nicht mehr tatsächliche Regeln gibt..… Das Licht, die Komposition, die Harmonie der Farben und die Kompositionen sind so viele technische Zwänge, die es erlauben, die evokative Kraft der ex- ponierten Elemente zu befreien (Obst, Fische, Objekte,…oder Figuren).

Sie können den Betrachter eines Fotos zur Meditation einladen, zu einer Form stiller Betrachtung, zur Träumerei, sogar zur Halluzination oder Vision. 

Unser Absicht ist es nicht Bilder zu reproduzieren, sondern eher Stile zu studieren, die Sensibilität der großen Maler , ihre Methoden zu arbeiten und diese mit unseren persönlichen Visionen zu kreuzen. Es ist eine gefährliche Übung , vielseitig, bescheiden , weil man natür- lich in Versuchung gerät « den Anderen » zu kopieren, oder aber zu viel von sich selbst auszudrücken.

Es  ist  Stil  ,  einerseits   in   die   Welt   des  Malers   einzudringen   und gleichzeitig sich davon zu trennen.

Wir arbeiten mit den Objekten einer Epoche oder Reproduktionen von Ac- cessoires um die Illusion ein Gemäldes zu verstärken.

Die  Hintergründe,  die  Tische,  die  Bühnenbilder  sind  für  jedes  Bild erfunden , aber immer übereinstimmend mit den Elementen, die auf dem Bild vorhanden sind .

Irgendwie wünschen wir ,dass die Illusionhundert Prozent echt sei.

 

Es ist eine Arbeit geprägt von Geduld, Versuchen, Zweifeln, die die Überlegung und auch die Untersuchung bevorzugt.

Die Auswahl der Elemente und Produkte ist ebenfalls entscheidend.

 

Wir bevorzugen die rustikalen und authentischen Produkte .

Wir kaufen immer bei örtlichen Erzeugern ein, die sich in diese Vorge- hensweise einfügen .

 

Eine Tomate, die einem plastischen Spielzeug gleicht oder wie gelif- tenes Obst aussieht, wird immer entfernt,denn es geht darum ,die Be- trachter des Bildes in die Atmosphäre des 18. Jahrhunderts zu versetzen. Wie ein Koch erstellen wir unsere Zubereitungen .

 

Das kann man betrachten wie « slowfood » , welches die Umke- hrung von « fast food » ist.

  

 

                                                                                      S. Drevet et R. Mandelblat.